Über jazz!3

Für Jazz genau der richtige OrtHöchstadt — Mit dem Ziel, wieder Leben in die historischen Mauern des Höchstadter Schlosses zu bringen, ist vor zwölf Jahren der „Schlossverein Hohestete" angetreten. Erste Erfolge kann sich der 24-köpfige Verein unter dem Vorsitz von Eberhard Ranger schon an seine Fahnen heften. Das sanierte Gewölbe ist inzwischen zu einem gefragten Konzert- und Veranstaltungssaal geworden. Ariane Dammann-Ranger will dem Saal mit einer neuen Reihe jetzt auch zu überregionaler Bedeutung verhelfen – zumindest bei den Jazz-Freunden.

„Unsere Grundidee war es immer, das Schloss wieder zu bespielen", sagt Rangers Gattin Ariane. Musik sollte von Anfang an ein Standbein des Schlossvereins sein. Die studierte Musiklehrerin, Gründerin der Bigband des Gymnasiums, hat eine besondere Leidenschaft für den Jazz. Und mit dieser Musikrichtung sah sie auch die Möglichkeit, das kulturelle Angebot in Höchstadt zu erweitern, ohne bereits etablierten Vereinen und Einrichtungen Konkurrenz zu machen.

Das Ergebnis ist die Konzertreihe „Jazz 3" – drei Konzerte mit teils renommierten Jazz-Größen pro Jahr im Höchstadter Schlossgewölbe. Jazzkonzerte haben die Schloss-Freunde schon mehrere veranstaltet, auch in der Fortuna Kulturfabrik. „Dort braucht man jedoch viele Leute, um Stimmung reinzubringen", sagt Dammann- Ranger. Mehr als die 60 bis 80 Stammgäste, die Jazz in Höchstadt bisher anlockte.

Mit ihrer Jazz-Reihe will die Musikerin das Schloss weiter beleben. Nicht nur sie ist von der Akustik in dem Sandstein-Gewölbe begeistert: „Die Musiker brauchen keine Technik, keine Verstärker – sie packen einfach ihre Instrumente aus und können losspielen." Für die Livemusik gefehlt hat nur noch ein Klavier. Der im Saal stehende Flügel ist inzwischen altersschwach und nicht mehr zu bespielen.

Als er von den Plänen der Höchstadter Musiklehrerin erfuhr, erklärte sich der Hemhofener Kieferchirurg Eberhard Bender spontan bereit, ein neues Klavier für das Schlossgewölbe zu spendieren. Auch das Ehepaar Ranger steuerte einen Teil zur Anschaffung bei, um dafür den Stadtsäckel nicht belasten zu müssen.

Unterstützung bekam Jazzliebhaberin Dammann-Ranger für ihr Projekt auch vom Höchstadter Liederchaot und T-Shirt-Drucker Atze Bauer. Er gestaltete das Logo mit und hilft bei der Werbung.

Über ihr Musikstudium in Hamburg hat die Initiatorin Kontakte zu Musikern in ganz Deutschland geknüpft, von denen sie jetzt profitieren kann. Zwei der drei Konzerte im Jahr sollen „hochkarätig" besetzt werden, beim  dritten will sie Nachwuchsmusikern aus der Region eine Bühne bieten.

Quelle: Andreas Dorsch, Fränkischer Tag

Intern

 

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